Das Gedankenkarussell der Sorgen

Wir alle kennen Gedanken, die uns fortwährend quälen - meistens sind es Sorgen um einen nahestehenden Menschen, Sorgen um Geld, Arbeitsplatz, Gesundheit etc. Diese sorgenvollen Gedanken rotieren in unserem Kopf wie eine Schallplatte mit Wiederholung.
Wie können wir damit umgehen? Müssen wir uns von unseren Gedanken so quälen lassen? Den wenigsten von uns ist es bewusst, dass solch ein Gedankenkarussell uns geistig und körperlich schadet, uns unsere Energien raubt und uns oft nicht schlafen lässt.
Da wir keine Werkzeuge gelernt haben, diese Dynamik aufzulösen, fühlen wir uns meist als Opfer unserer Gedankenkarusselle und sind ihnen hilflos ausgeliefert.
Etwas sollte uns klar sein: durch Gedankenkarusselle entsteht Stress. Was für Folgen hat der Stress? Meist sind es körperliche Symptome, wenn die dazugehörenden Gefühle weggedrückt werden, weil sie uns unbehaglich sind und wir nicht gelernt haben, mit ihnen umzugehen. Es handelt sich um Gefühle wie Angst, Trauer, Wut und Verzweiflung u.a.
Das Ergebnis, diese Gefühle nicht fühlen zu wollen oder zu können, ist eben, dass dieser Stress in den Körper geht.
Das muss uns bewusst werden, wenn Gedankenkarusselle sich in unserem Kopf zu drehen beginnen.
Der Körper ist die letzte Instanz der Seele, eine Warnung auszusprechen
Es ist die Möglichkeit unserer Seele, uns eine Botschaft zu überbringen. Wenn wir diese Botschaft nicht beachten, wenn wir trotzdem weitermachen wie bisher, kann es sein, das die Botschaft der Seele noch sehr viel deutlicher wird und es kann geschehen, dass aufgrund unserer gedanklichen, gefühlsmäßigen und körperlichen Schwächung Unfälle oder etwas Ähnliches passieren, die uns endgültig zeigen, dass die Seele so nicht weiter machen will.
So ist es klüger bei Körpersymptome die Handbremse zu ziehen. Handbremse ziehen heißt, sich hinzusetzen, in sich hinein zu hören und die Stressfaktoren zurückzuverfolgen, um das Warnsignal des Körpers wirklich zu begreifen. Das heißt, sich diesen Gedankenkarussellen endlich zu stellen und zu hinterfragen, inwieweit sie uns weiterhelfen und vor allem die Gefühle zuzulassen, was wir vermieden haben zu fühlen.
Wir werden erstaunt feststellen, dass der Stress danach verschwunden ist und die Gedanken sich beruhigen. Dann haben wir gelernt anders mit Sorgen umzugehen.