Realisierung unserer Lebensträume

Warum haben wir für das, was uns wirklich wichtig ist, so wenig Zeit?!
Wir schieben das, was uns am meisten am Herzen liegt - unseren eigenen inneren, tiefsten Herzenswunsch - unseren wichtigsten Fokus in die Zukunft und erledigen erst alles, was nötig ist. Was davon ist wirklich essentiell wichtig?
Vielleicht sollten wir einmal überprüfen, inwieweit wir uns einfach ablenken, um uns dem, was uns das Wichtigstes in diesem Leben ist, nicht zu stellen. Träumen wir zu groß? Macht es uns Angst? Wäre es unbequem, es zu verwirklichen?
Wir schieben es einfach hinaus und denken wir haben unendlich Zeit. So rutschten uns die Jahre durch die Finger und wir erfüllen uns oft nicht unsere Lebensträume. Irgendwann ist dann vielleicht auch nicht mehr der richtige Zeitpunkt! Dann träumen wir: Wir hätten doch, anstelle von wir sollten doch.
Woran liegt das? Ist es eine frühe Konditionierung der Kindheit? Durften wir erst spielen, wenn wir die Schulaufgaben erledigt hatten!? Oder war in unserem Elternhaus Spielen Luxus: „Du hast zu helfen, du hast nützlich zu sein!“
Vielleicht lohnt es sich einmal darüber nachzudenken, ob eines dieser Gründen oder ein ähnlicher dazu beträgt, auf unsere geheimsten, kostbarsten Wünsche zu verzichten, obwohl wir genau wissen, daß es das Richtige wäre.
Ein trauriges Resümee, wenn es so ist.
Können wir daran etwas ändern? Es liegt an jedem einzelnen von uns, sich diese Fragen zu stellen und ganz ehrlich zu beantworten. Unsere Seele, unsere innere Stimme wird uns die Antwort geben können, wenn wir bereit dafür sind.
Übung:
Mach abends eine Liste Deiner Tätigkeiten und teile sie in wichtig und überflüssig ein. Wenn Du das eine Zeitlang gemacht hast, wird Dir einiges bewußt werden. Du kannst dann bei den nicht wichtigen Tätigkeiten damit spielen, sie eine Woche wegzulassen und dann wieder bewußt zu tun. Schau mal, was passiert und was Dir dadurch klar wird.